Korken und Altöl: So zünden Sie Grill und Kamin umweltfreundlich an

Der Trick, alte Weinkorken als Grill- oder Kaminanzünder zu upcyceln, kursiert immer wieder als genialer Lifehack im Netz. Aber Vorsicht beim Begriff „Altöl“: Das funktioniert wunderbar und umweltfreundlich – allerdings nur, wenn man das richtige Öl verwendet!

Hier ist der feine, aber extrem wichtige Unterschied und wie Sie die Anzünder ganz einfach selbst herstellen.

Das Missverständnis mit dem „Altöl“

Wenn in diesem Zusammenhang von Altöl gesprochen wird, ist niemals mineralisches Motor- oder Getriebeöl aus dem Auto gemeint! Das Verbrennen von echtem Werkstatt-Altöl ist strengstens verboten, setzt hochgiftige Schadstoffe frei und ruiniert jeden Grillabend und die Umwelt.

Gemeint ist altes, gebrauchtes Speiseöl oder Pflanzenöl (z. B. Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl), das beim Kochen oder Frittieren übrig geblieben ist. Alternativ tut es auch ein günstiges, frisches Pflanzenöl.

Warum funktioniert das so gut?

  • Echte Korken (aus Naturkork) bestehen aus der Rinde der Korkeiche. Sie sind von Natur aus ein genialer, organischer Speicher.
  • Das Pflanzenöl zieht tief in die Poren des Korkens ein.
  • Da Öl einen hohen Energiegehalt hat, brennt der getränkte Korken extrem lange, ruhig und gleichmäßig – ideal, um Holzkohle oder Kaminholz ohne chemischen Gestank zu entzünden.

Schritt-für-Schritt: Öko-Anzünder selber machen

 

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz

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