- Überprüfen Sie den Trockenmassegehalt. Bei Pürees ist der refraktometrische Trockenmassegehalt der wichtigste Indikator. Dieser Wert (in Prozent) gibt an, wie viel Tomatenmasse nach dem Verdampfen des Wassers tatsächlich im Produkt verbleibt.
Püreeart – Trockenmassegehalt – Was bedeutet das?
Einfach (15–20 %): Dünner, weniger konzentriert.
Doppelt (Doppio Concentrato, 28–30 %): Der Goldstandard. Dickflüssig, vollmundig.
Dreifach (Triplo Concentrato, 36 % und mehr): Extrem kräftig, schon eine kleine Menge genügt.
Tipp: Wenn Sie Passata in Glasflaschen kaufen, drehen Sie die Flasche einfach um. Echte, hochwertige Passata zieht sich langsam in die Haut und bildet einen dicken Film am Glas. Wenn sie sofort wie gefärbtes Wasser abläuft, lassen Sie sie einfach stehen.
- Die Verpackung verrät viel
Glas und Dosen geben Aufschluss: Passata sollte idealerweise in Glasflaschen abgefüllt sein (so können Sie Konsistenz und Farbe erkennen). Kaufen Sie gehackte und geschälte Tomaten in Dosen. Vermeiden Sie Plastikflaschen, da diese den Geschmack der Sauce verändern können. Herkunftsland: Italiener legen Wert auf ihre Tomaten. Achten Sie auf Abkürzungen wie DOP (geschützte Ursprungsbezeichnung) oder Produkte, die direkt in Italien hergestellt und verpackt werden (Regionen wie Parma oder Kampanien, Heimat der berühmten San-Marzano-Tomaten). Steht auf dem Etikett in kleiner Schrift „Hergestellt aus einer Mischung von EU- und Nicht-EU-Tomaten“, sollten Sie Abstand nehmen – es handelt sich oft um ein billiges Konzentrat aus China, das in Europa lediglich mit Wasser verdünnt wird. Haben Sie schon einmal eine Passata mit nach Hause gebracht, die sauer oder wässrig war und mit Unmengen von Zucker gerettet werden musste? Welche Marke im Supermarkt würden Sie meiden?