Bestimmte Bakterien produzieren beim Abbau von Zucker und Eiweiß in der Milch Gase.
Mit zunehmender Vermehrung steigt der Druck im verschlossenen Behälter.
Dadurch kann der Milchkanister:
- sehr fest wirken,
- seine ursprüngliche Form verlieren,
- sichtbar aufgebläht erscheinen,
- sich auf allen Seiten nach außen wölben.
Diese sichtbare Aufblähung gehört oft zu den ersten Anzeichen dafür, dass die Milch nicht mehr in gutem Zustand ist.
Kann Milch schon vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum verderben?
Ja.
Obwohl moderne Verfahren die Haltbarkeit deutlich verlängern, können verschiedene Faktoren die Frische verkürzen:
- unzureichende Kühlung,
- Unterbrechungen der Kühlkette,
- Verunreinigungen,
- kleine Undichtigkeiten der Verpackung,
- längere Lagerung bei erhöhten Temperaturen.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum setzt voraus, dass die Milch vom Hersteller bis nach Hause stets korrekt gekühlt wurde.
Was passiert beim Verderben?
Während sich Bakterien vermehren, verändern sich mehrere Eigenschaften der Milch:
- Der Säuregehalt steigt.
- Eiweiße werden abgebaut.
- Der Geruch wird intensiver.
- Die Konsistenz verändert sich.
- Es entstehen zunehmend Gase.
Diese Veränderungen beeinflussen sowohl den Geschmack als auch die Lebensmittelsicherheit.
Woran erkennt man verdorbene Milch?
Neben einem aufgeblähten Behälter sind typische Anzeichen:
- saurer Geruch,
- klumpige Konsistenz,
- Gerinnung,
- gelbliche Verfärbungen,
- Trennung der Bestandteile, die sich auch nach dem Schütteln nicht mehr verbinden.
Treffen diese Merkmale zu, sollte die Milch nicht mehr getrunken werden.
Ist es sicher, einen aufgeblähten Behälter zu öffnen?
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz