Diese Schlagzeile mag beunruhigend klingen und kursiert im Internet wie eine beliebte Vogelscheuche, doch die Realität ist zum Glück viel harmloser.
Wenn Sie beim Aufschneiden einer Wassermelone Risse im Inneren entdecken, müssen Sie sie nicht gleich wegwerfen.
Hier die Erklärung:
Ein Phänomen namens „Hohlherzigkeit“
Risse und Hohlräume im Inneren einer Wassermelone entstehen durch eine physiologische Störung, die fachsprachlich als Hohlherzigkeit bezeichnet wird.
So kommt es dazu: Dieses Phänomen tritt zu Beginn der Wachstumsperiode auf, meist aufgrund unzureichender Bestäubung in Kombination mit Wetterschwankungen (z. B. plötzlichen Temperaturänderungen oder unregelmäßiger Bewässerung).
Die Folge: Das innere Gewebe der Wassermelone wächst nicht so schnell wie die Schale, wodurch das Fruchtfleisch im Inneren aufplatzt.
Der Mythos von Chemikalien und Hormonen
Im Internet kursieren oft Falschmeldungen, dass Risse in Wassermelonen ein Beweis dafür seien, dass sie mit gefährlichen Wachstumshormonen (wie Forchlorfenuron) behandelt wurden und dadurch von innen heraus geplatzt sind.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz