Gurken wachsen im Juni wie verrückt: Wir verraten Ihnen, wie Sie sie am besten gießen.

 

  1. Asche-Dünger (Kaliumdüngung für Früchte)
    Sobald Gurken zu blühen beginnen und Früchte bilden, steigt ihr Bedarf an Kalium und Kalzium stark an. Bei Mangel verformen sich die Früchte (werden birnenförmig) und verfärben sich gelb.

So geht’s: 1 Tasse reine Holzasche (aus Vliesholz) in 10 Liter Wasser einrühren.

Anwendung: Alle zwei Wochen direkt an die Wurzeln gießen.
Drei goldene Regeln fürs Gießen im Juni:
Niemals die Blätter besprühen: Gurken sind sehr anfällig für Mehltau. Immer direkt an die Wurzeln gießen.
Vorsicht vor Temperaturschocks: Gurken lieben Wärme. Gießen mit eiskaltem Wasser direkt aus dem Brunnen oder dem Wasserhahn kann einen Schock auslösen, der zum Abfallen der Blüten und zum Bitterwerden der Früchte führt. Das Wasser immer in einem Fass in der Sonne stehen lassen.

Idealer Zeitpunkt: Früh morgens oder spät abends gießen, wenn die Sonne nicht so stark scheint und das Wasser nicht sofort verdunstet.
Tipp gegen Bitterkeit: Bitterkeit bei Gurken ist eine Stressreaktion – meist auf Trockenheit oder Gießen mit eiskaltem Wasser. Halten Sie die Erde um die Gurken herum leicht feucht (Mulchen mit Grasschnitt oder Stroh hilft), dann müssen Sie sich keine Sorgen um bittere Gurken machen.

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