Erst mit 50 Jahren erfuhr ich, warum die eine Seite der Folie matt und die andere glänzend ist.

Alufolie ist ein alltäglicher Küchenartikel, der von den meisten Menschen fast automatisch verwendet wird. Ob zum Braten von Fleisch, zum Einwickeln von Snacks für den Außer-Haus-Verkauf oder zum Abdecken von Essensresten – es ist schwer, sich das tägliche Kochen ohne sie vorzustellen.

Trotz ihrer weiten Verbreitung haben sich viele nie Gedanken darüber gemacht, warum sich die Oberfläche von Alufolie unterscheidet: Eine Seite ist glänzend, die andere matt. Ich persönlich habe den Grund erst nach meinem fünfzigsten Geburtstag entdeckt und war schockiert, festzustellen, dass ich sie all die Zeit falsch verwendet hatte.

Es stellte sich heraus, dass der Unterschied zwischen den beiden Seiten nicht nur ein kosmetisches oder herstellungstechnisches Detail ist. Es handelt sich um eine Eigenschaft, die den Kochvorgang tatsächlich beeinflusst.

In diesem Artikel erkläre ich, wie der Unterschied zwischen den Oberflächen entsteht, was er bedeutet und wann man die eine oder die andere Seite verwendet.

Wie glänzende und matte Oberflächen entstehen

Die Herstellung von Aluminiumfolie erscheint recht einfach, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. Der Aluminiumrohling wird wiederholt auf riesigen Walzen ausgerollt, bis er hauchdünn ist. Im letzten Schritt ist er so dünn, dass er beim Ausrollen sofort reißen würde.

Daher werden zwei Stoffbahnen zusammengefaltet und paarweise durch Walzen geführt. Das Ergebnis ist wie folgt:

• Die Seite, die mit den Walzen in Berührung kommt, wird poliert und spiegelglatt;
• die Seite, die mit der zweiten Schicht in Berührung kommt, bleibt rau und matt, da sie nicht mit der Polierfläche in Kontakt kommt.

Das ist der ganze Grund – kein besonderes Design, nur technische Eigenheiten. Aber es wird von hier an noch interessanter.

Welche Seite gilt als die „richtige“ Seite?

 

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz

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