Fermentierte Rote Bete, oft als Basis für das traditionelle osteuropäische Getränk Rote-Bete-Kwas bekannt, erlebt ein großes Comeback. Die Milchsäuregärung (Lactogrenz) verwandelt das ohnehin schon gesunde Gemüse in eine wahre Vitaminbombe. Zudem verliert die Rote Bete ihren typisch scharfen, erdigen Geschmack und erhält einen angenehm milden, erfrischenden Charakter.
Warum sollten Sie sie in Ihren Speiseplan aufnehmen und wie können Sie sie ganz einfach zu Hause zubereiten?
Warum ist sie so gesund? Die Magie geschieht während der Fermentation: Natürliche Milchsäurebakterien verstoffwechseln den Zucker in der Roten Bete und wandeln ihn in Milchsäure um. Dadurch verändern sich die Eigenschaften des Lebensmittels grundlegend:
Ein wahres Paradies für den Darm: Sie ist reich an lebenden Probiotika, die die Darmflora stärken und sich somit direkt auf unser Immunsystem und sogar unsere Stimmung auswirken.
Bessere Nährstoffaufnahme: Durch die Fermentation wird der Phytatgehalt (Substanzen, die die Aufnahme von Mineralstoffen in rohem Gemüse hemmen) reduziert. So kann der Körper Eisen, Kalium, Magnesium und B-Vitamine aus der Roten Bete optimal aufnehmen.
Natürlicher Leistungsbooster (Nitrate): Rote Bete ist reich an Nitraten, die der Körper in Stickstoffmonoxid (NO) umwandelt. Dies erweitert die Blutgefäße, senkt den Blutdruck und verbessert die Sauerstoffversorgung der Muskeln. Rote-Bete-Kwas ist bei Sportlern als legales Dopingmittel zur Leistungssteigerung beliebt.
Starkes Antioxidans: Der rote Farbstoff Betain schützt die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt die Entgiftungsfunktion der Leber.
Rezept für selbstgemachte, knusprige, fermentierte Rote Bete
Für die Basisversion benötigen Sie keine speziellen Starterkulturen – Milchsäurebakterien sind natürlicherweise auf der Oberfläche von Gemüse und in der Luft vorhanden.
Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz